Bayerischer Umweltminister Thorsten Glauber besucht MKR
Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, war zu Gast am Unternehmensstandort von MKR in Monheim. Begleitet wurde er von Michael Dinkelmeier, Kandidat für das Amt des Landrates im Landkreis Donau-Ries. Für die Stadt Monheim begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Ferber den Staatsminister mit einem kurzen Grußwort.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über moderne Umwelttechnik und nachhaltiges Wassermanagement. Geschäftsführer Thomas Metzger stellte MKR vor und zeigte auf, wie das Unternehmen mit seinen Technologien zur industriellen Abwasser- und Prozesswasseraufbereitung einen konkreten Beitrag zu Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft leistet.
Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Unternehmens. Dr.-Ing. Simon Hager gab Einblicke in laufende Vorhaben – darunter ein mobiles System zur Aufbereitung von kontaminiertem Löschwasser sowie das BayWater-Projekt, bei dem MKR Metzger als Industriesprecher eine zentrale Rolle einnimmt.
BayWater ist ein Bayerischer Forschungsverbund mit dem Ziel, nachhaltiges, betriebsintegriertes Wassermanagement in Industrieunternehmen zu etablieren. Gefördert von der Bayerischen Transformations- und Forschungsstiftung, sollen innovative Lösungsansätze helfen, Wasser effizienter zu nutzen und gleichzeitig einen nachhaltigen Standortvorteil für Bayern und darüber hinaus zu schaffen.
Beim anschließenden Betriebsrundgang erhielten die Gäste einen praxisnahen Eindruck von der täglichen Arbeit bei MKR. Der technische Geschäftsführer Ralf Xalter erläuterte, wie MKR industrielle Abwässer aufbereitet und welche patentierten Technologien dabei zum Einsatz kommen. Ergänzend erklärte Dr.-Ing. Simon Hager anschaulich den gesamten Prozess – vom stark belasteten Industriewasser über die Trennung in Destillat und Konzentrat bis hin zur energieoptimierten Nachkonzentrierung mittels ET MaXx, bei der Prozesswärme wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird.
Staatsminister Thorsten Glauber zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Innovationskraft am Standort Monheim. „Made in Bayern ist entscheidend, um Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher Stärke zu verbinden und unsere Regionen langfristig attraktiv zu halten“, betonte Glauber.
Gleichzeitig nutzte Geschäftsführer Thomas Metzger die Gelegenheit für einen klaren Appell an die Politik: Technologien zur industriellen Wasseraufbereitung und zur konsequenten Kreislaufführung von Wasser sollten überall dort eingesetzt werden, wo es technisch möglich ist. Staatsminister Glauber nahm diesen Impuls gerne auf und sagte zu, sich für dieses Thema einzusetzen.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig innovative Umwelttechnik, praxisnahe Forschung und der offene Dialog zwischen Industrie, Politik und Kommunen sind – damit nachhaltige Lösungen nicht nur entwickelt, sondern auch umgesetzt werden.
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