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Abwasseraufbereitungs- & Recyclinglösungen

Ob ölhaltige Emulsionen, Prozess- und Waschwässer oder belastete Spülmedien - in Entsorgungs- und Recyclingbetrieben wechseln Zusammensetzung und Anforderungen oft täglich. Unsere Abwasseraufbereitungs- und Recyclinglösungen kombinieren je nach Aufgabe Verdampfung und Ultrafiltration zu einem stimmigen Anlagenkonzept: von der mechanischen Trennung ohne Chemikalien bis zur energieeffizienten Konzentration mit hoher Destillatqualität. So reduzieren Sie Abwassermengen und Entsorgungskosten, gewinnen Wasser zur Wiederverwendung zurück und erreichen stabile, nachvollziehbare Ergebnisse auch bei schwankenden Abfallströmen.

Verdampfer

Verdampfer sind eine bewährte Lösung, wenn Abwässer stark belastet sind oder sich ihre Zusammensetzung häufig ändert. Das Verfahren trennt Wasser thermisch ab und erzeugt ein Destillat, das je nach Anwendung wieder in den Prozess zurückgeführt oder sicher abgeleitet werden kann. Schadstoffe wie Öle, Tenside, Salze oder Schwermetalle werden dabei im Konzentrat gebündelt, wodurch sich Abwasservolumen und Entsorgungskosten deutlich reduzieren. In Kombination mit passender Vor- und Nachbehandlung lassen sich stabile Ergebnisse erzielen, Einleitgrenzwerte zuverlässig einhalten und der Betrieb auch bei schwankenden Abfallströmen prozesssicher dokumentieren.

ET MaXx ZLD

Maximale Konzentration industrieller Abwasserströme mit Zero Liquid Discharge 

Der ET MaXx ZLD erweitert die MKR-Verdampfertechnik um eine zusätzliche Stufe zur weiteren Aufkonzentration.

Nach der Verdampfung wird das Konzentrat weiter eingedampft, wodurch der Wasseranteil minimiert und Wertstoffe konzentriert werden. Das Destillat kann in den Prozess zurückgeführt werden, während das Restvolumen deutlich reduziert wird.

Ergebnis ist eine nahezu geschlossene Kreislaufführung im Sinne von Zero Liquid Discharge (ZLD).

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Module

Module machen die Abwasseraufbereitung flexibel: Filtration, Ultrafiltration, Verdampfung sowie Vor- und Nachbehandlung lassen sich passend kombinieren und bei Bedarf erweitern. So bleibt die Anlage anpassbar, auch wenn Abwasserströme und Anforderungen wechseln.

Zubehör

Zubehör ergänzt die Anlage sinnvoll: Pumpen, Behälter, Sensorik sowie Mess- und Regeltechnik lassen sich passend auswählen und integrieren. So läuft der Betrieb stabil und effizient, auch wenn Medien, Mengen und Rahmenbedingungen im Alltag flexibel und zuverlässig wechseln.

Filtrationstechnik

Filtrationstechnik ist ideal, wenn Abwässer bereits gut trennbare Bestandteile enthalten, zum Beispiel Öle, Feststoffe oder Emulsionen. Je nach Aufgabenstellung kommen Verfahren wie Ultrafiltration, Feinfiltration oder passende Vorfilter zum Einsatz, um Störstoffe zuverlässig abzutrennen und die Wasserqualität für eine Weiterverwendung oder nachgelagerte Schritte zu verbessern. Das senkt die Abwassermenge, reduziert Entsorgungs- und Betriebskosten und stabilisiert den Gesamtprozess, besonders bei schwankenden Zuläufen. Gleichzeitig lassen sich Anlagen modular auslegen und bei Bedarf erweitern, sodass die Lösung langfristig zu Ihren Abwasserströmen und Anforderungen passt.

Welche Technologie passt zu welchem Abwasser?

 

Medium / Problem

MKR-Technologie

Ziel

Wasch- und Entfettungsbäder Ultrafiltration, Fremdölabscheidung Badpflege, längere Standzeit
Ölhaltige Emulsionen Verdampfer, Ultrafiltration Abwassermenge reduzieren
Spülwässer Verdampfertechnik Prozesswasser zurückgewinnen
Konzentrate ET MaXx ZLD Restvolumen weiter reduzieren
KSS, Öle, Schlamm, Partikel Mobile Saug- und Filterwagen flexible Medienpflege
Schwankende Industrieabwässer Kombination aus Vorbehandlung, Verdampfer und Peripherie stabile Prozesslösung

 

Wann reicht Filtration, wann braucht es Verdampfung?

Nicht jedes industrielle Abwasser benötigt sofort eine Verdampferanlage. Wenn Prozessmedien weiter genutzt und vor allem störende Bestandteile entfernt werden sollen, reicht häufig Filtration oder Ultrafiltration aus.

Typische Aufgaben der Filtration sind:

  • Partikel, Späne und Schlamm entfernen
  • Öle, Fette und Emulsionen abtrennen
  • Wasch- und Entfettungsbäder stabilisieren
  • Badwechsel reduzieren
  • Prozessmedien länger nutzbar halten

Verdampfung wird dann relevant, wenn Abwassermengen deutlich reduziert, komplex belastete Medien behandelt oder Prozesswasser zurückgewonnen werden soll. Dabei wird Wasser thermisch vom Abwasser getrennt. Es entsteht ein Destillat, das je nach Qualität weiterverwendet oder nachbehandelt werden kann, sowie ein Konzentrat, in dem die zurückgehaltenen Inhaltsstoffe gesammelt werden.

In vielen Anwendungen ist die Kombination beider Verfahren die beste Lösung: Filtration stabilisiert das Medium, während Verdampfertechnik flüssige Restströme weiter reduziert. MKR bewertet Medium, Belastung, Volumenstrom und Zielqualität und entwickelt daraus die passende Prozesslösung - von Filtration und Ultrafiltration bis zu Verdampfung und ZLD-Konzepten.

Möchten Sie mehr wissen?

Gerne per Mail: info@mkr-metzger.de oder Telefon: +49 9091 5000-0

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